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 Schutz der digitalen Identität - Maßnahmen zur Sicherheit

Wurde meine E-Mail Adresse gehackt? Wo kann ich dies überprüfen und was sollte ich als Betroffener tun?

  • Das Hasso-Plattner-Institut bietet einen Identity Leak Checker: https://sec.hpi.de/ilc/
  • Durch einen Abgleich der Daten wird geprüft, ob Ihre persönlichen Informationen zusammen mit Ihrer E-Mail-Adresse in einer geleakten Datenbank im Internet für Betrüger zugänglich sind. Man erhält nach Eingabe seiner Informationen eine E-Mail mit einer Liste der betroffenen Daten.
  • Bei einer solchen Rückmeldung sollten Sie Ihr Passwort sofort ändern, die Transaktionen Ihrer Kreditkarten und Bankkonten prüfen und bei Missbrauch sperren lassen. Wenn Sie lästige und betrügerische Anrufe erhalten, sollten Sie Ihre Telefonnummer ändern.

 

 Warum bekomme ich SPAM von mir bekannten Personen oder Kollegen?

  • Spam-E-Mails verstecken sich gerne hinter bekannten Absendern. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie als Empfänger die Nachricht unbedacht öffnen. Am besten ignorieren Sie diese Mails und löschen sie.
  • Ähnlich wie bei Briefen kann der Absender einen beliebigen Namen vergeben. Erst beim aufmerksamen Lesen bemerkt der Empfänger, dass die Adresszeile nicht richtig ist.
  • Möglicherweise wurde auch der Account der Absenders gehackt. Weisen Sie die Person darauf hin, damit sie Maßnahmen ergreifen kann.
  • https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Risiken/SpamPhishingCo/GefaelschteAbsenderadressen/falsche_Absender.html

 

Wie sollte ich mit meiner beruflichen E-Mail Adresse umgehen?

 

Für was kann ich auch eine Einmal E-Mail-Adresse verwenden, wo erstelle ich diese?

  • Mit Einmal- bzw. Wegwerf-E-Mails können Sie anonym ohne vorherige Registrierung E-Mails empfangen. Diese Mailadressen bestehen nur vorübergehend und sind nicht für den dauerhaften Gebrauch gedacht. Daher wird hierfür auch kein Passwort benötigt, die Adresse ist jedoch auch nicht geschützt. Je nach Anbieter werden diese Adressen nach 10 Minuten oder max. 24 Stunden gelöscht.
  • Diese Einmal-Adressen eignen sich vor allem dann, wenn man sich nur einmalig bei einem Internetdienst anmelden möchte. Die eigene, personalisierte E-Mail und weitere persönliche Daten werden dadurch nicht herausgegeben. So kann man sich vor ungewolltem Spam schützen.
  • Einer der vielen Anbieter ist bspw. https://www.byom.de/ (Sitz in Deutschland). Viele weitere finden Sie über den Suchbegriff "Wegwerfemail".
  • Verwenden Sie den Internetdienst regelmäßig, möchten jedoch nicht ihre Haupt-E-Mailadresse (beruflich oder privat) angeben, können Sie ein weiteres Konto bei gmx.de/web.de einrichten. Dieses besteht dauerhaft und hiermit kann man auch E-Mails versenden.
  • https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/ITGrundschutz/ITGrundschutzKataloge/Inhalt/_content/m/m02/m02313.html

 

Wie regele ich meinen digitalen Nachlass und was ist bei Vollmachten zu beachten?

  • Der digitale Nachlass wird wie das Erbe von Gegenständen geregelt. Nutzer sollten rechtzeitig klären, welcher Erbe sich um die Verwaltung der Accounts und damit der digitalen Daten kümmern soll. Diese bleiben beim jeweiligen Anbieter verfügbar. Benennen Sie eine Person und führen Sie eine Liste mit allen Nutzerkonten und Passwörtern, die Sie stets aktuell halten. Achten Sie darauf, dass die Übersicht an einem sicheren Ort aufbewahrt wird.
  • In einer Vollmacht können Sie verbindlich die Person nennen, die Ihr digitales Erbe regeln wird. Die Vollmacht beschreibt welche Daten zu löschen sind und was mit Ihren Konten und Fotos bspw. in den Sozialen Medien geschehen soll. Gleiches gilt für die Daten auf Ihren Geräten (Computer, Smartphone) und was mit der Hardware passieren soll. Beachten Sie, dass die Vollmacht handschriftlich verfasst sein muss und sowohl ein Datum als auch eine Unterschrift aufweisen muss. Darüber hinaus muss die Vollmacht "über den Tod hinaus" gelten.
  • Konsultieren Sie Ihren Notar und sprechen Sie ihn auf Ihren digitalen Nachlass an. Gleiches gilt für Angelegenheiten rund um das Thema Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen usw.
  • https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/datenschutz/digitaler-nachlass-letzter-wille-zu-gespeicherten-daten-12002

 

Wie setzt sich ein sicheres Passwort zusammen und worauf sollten Sie achten?

  • Das Passwort sollten Sie sich gut merken können. Bauen Sie sich Eselsbrücken.
  • Je länger das Passwort ist, desto besser. Je nach Institut werden mehr als 12-15 Zeichen empfohlen.
  • Es sollen alle Zeichenklassen verwendet werden: Groß-, Kleinbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen
  • Verwenden Sie keine Wörter aus dem Wörterbuch oder Namen. Vor allem die Namen Ihrer Familienmitglieder, Freunde oder Haustiere etc. sollten Sie meiden. Gängige Tastaturkürzen wie bspw. QWERTZ sind ebenfalls unsicher.
  • Nutzen Sie für jeden Internetdienst oder jedes Gerät immer ein anderes Passwort. Ähnliche Passwörter oder eine Wiederverwendung beeinträchtigen die Sicherheit.
  • Achten Sie darauf wie Sie Passwörter aufbewahren. Hier helfen sogenannte Passwortmanager, wie bspw. der Anbieter "Keepass".
  • Geben Sie Ihre Passwörter nicht an Dritte weiter.
  • Ändern Sie immer voreingestellte Passwörter und wechseln Sie ihr Passwort regelmäßig.
  • Loggen Sie sich immer vollständig von Internetdiensten und Geräten aus.
  • https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/sicherheitskompass/sichere-passwoerter/

 

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